Leiche nicht abgeholt - Mörder des russischen Botschafters in der Türkei wird anonym beigesetzt

Leiche nicht abgeholt - Mörder des russischen Botschafters in der Türkei wird anonym beigesetzt
Leiche nicht abgeholt - Mörder des russischen Botschafters in der Türkei wird anonym beigesetzt
Der Mörder des russischen Botschafters in Ankara, Mevlüt Mert Altıntaş, wird auf einem anonymen Friedhof begraben, meldet die Agentur Anadolu. Dem Gesetz zufolge können Angehörige die Leiche eines Familienmitglieds spätestens innerhalb von 15 Tagen nach dessen Tod abholen. Mittlerweile befindet diese sich aber bereits seit 24 Tagen in der Leichenhalle. Die Leiche des Täters wird nun an Vertreter der Stadtverwaltung übergeben und in einer anonymen Grabstätte beigesetzt.

Am 9. Januar hat die Straße, in der sich die russische Botschaft in Ankara befindet, den Namen des am 19. Dezember 2016 ermordeten russischen Botschafters in der Türkei, Andrei Karlow, bekommen. Der Kommunalrat von Ankara hat einstimmig für die Umbenennung der Straße gestimmt, berichtete die Zeitung Yeni Şafak. Die Initiative geht übrigens auf den türkischen Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu zurück.

Ausstellungssaal in Ankara nach ermordetem Botschafter Russlands genannt

Andrej Karlow, russischer Botschafter in der Türkei, wurde am 19. Dezember bei einem Attentat in Ankara während der Einweihung einer russischen Fotoausstellung tödlich verletzt. Der Täter, der als der 22-jährige Mevlüt Mert Altıntaş identifiziert wurde und früher bei der Bereitschaftspolizei von Ankara gearbeitet haben soll, schoss dem Botschafter mehrmals in den Rücken und rief radikal-islamistische Parolen. Der Angreifer ist nach Angaben türkischer Medien getötet worden. Der Botschafter verstarb kurz nach dem Attentat an seinen Schussverletzungen.

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