Obamas Abschieds-Tweet wird meistgelesene Kurznachricht seit seinem Amtsantritt

Obamas Abschieds-Tweet wird meistgelesene Kurznachricht seit seinem Amtsantritt
Obamas Abschieds-Tweet wird meistgelesene Kurznachricht seit Amtsantritt
Der letzte Beitrag im Twitter-Account des scheidenden US-Oberhauptes Barack Obama ist zur populärsten Meldung geworden, die je seit Beginn seiner Amtszeit auf der Präsidenten-Seite des Mikroblogdienstes veröffentlicht worden war. „Danke für alles. Meine letzte Aufgabe ist dieselbe wie meine erste. Ich bitte euch zu glauben – nicht in meine Fähigkeit, Veränderungen zu schaffen, sondern in eure“, schrieb der Staatschef. Bisher wurde der Tweet bereits mehr als 700.000 Mal geteilt.

Der US-amerikanische Präsident Barack Obama hat sich am Dienstag mit seiner Abschiedsrede an die Nation gewandt. Er versprach einen reibungslosen Übergang der Macht an seinen Nachfolger Donald J. Trump und rief dazu auf, den "globalen Kampf zur Ausbreitung der Demokratie" fortzusetzen. Über die Bedrohungen für die USA sprechend erwähnte er nur zwei Staaten - Russland und China -, und betonte dabei, dass die "Rivalen" nicht in der Lage seien, sich Washingtons Einfluss in der Welt entgegenzustellen. Warum er selbst und seine Regierung Russland dennoch in den letzten Jahren ein so überdurchschnittlich hohes Maß an Aufmerksamkeit und Geschäftigkeit gewidmet haben, ließ er offen. Einen Großteil seines Auftritts in Chicago widmete er der Innenpolitik und der Wirtschaft, zum Ende seiner Rede rief das Staatsoberhaupt die US-Amerikaner dazu auf, "keine Angst vor dem IS" zu haben. Des Weiteren zeigte Barack Obama sich überzeugt, dass die USA "sich nicht vom globalen Kampf um die Verbreitung der Demokratie, der Menschenrechte sowie der Rechte von Frauen und sexuellen Minderheiten abwenden" sollten. So rechnete der scheidende Präsident "Fanatiker, die im Namen des Islam auftreten, und Diktatoren, die in anderen Ländern an der Macht sind", zu den wichtigsten Herausforderungen für die Weltordnung. "Diese Bedrohungen stellen für die amerikanische Demokratie eine wesentlich größere Gefahr dar als verminte Autos oder Raketen", fügte Obama hinzu.