"Volksverräter" zum Unwort des Jahres 2016 gewählt

"Volksverräter" zum Unwort des Jahres 2016 gewählt
"Volksverräter" zum Unwort des Jahres 2016 gewählt
„Volksverräter“ ist zum Unwort des Jahres 2016 gewählt worden. Dieses Wort sei ein „Erbe der Diktaturen“, erklärt Prof. Nina Janich, Sprecherin der Jury, die Wahl des Unwortes. In der Begründung hieß es, dieses Wortes würge als Vorwurf gegenüber PolitikerInnen das ernsthafte Gespräch und damit die für Demokratie notwendigen Diskussionen in der Gesellschaft ab.

Die Aktion „Unwort des Jahres“ mit Sitz in Darmstadt besteht seit dem Jahr 1991. Die Jury setzt sich aus vier SprachwissenschaftlerInnen und einem Journalisten zusammen. Zum Unwort wird ein Begriff gewählt, der gegen sachliche Angemessenheit oder Humanität verstößt, heißt es auf der Webseite der Aktion. Für das Jahr 2016 wurden 594 verschiedene Wörter eingeschickt. Das „Wort des Jahres“ wird von der Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden gewählt. Im 2016 war das der Begriff „postfaktisch“.

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