Ausstellungssaal in Ankara wird nach ermordetem Botschafter Russlands benannt

Ausstellungssaal in Ankara wird nach ermordetem Botschafter Russlands benannt
Ausstellungssaal in Ankara nach ermordetem Botschafter Russlands genannt
Der Ausstellungssaal des Zentrums für moderne Kunst, wo Andrej Karlow, der Botschafter Russlands in der Türkei, tödlich verletzt worden war, wurde zu seinen Ehren umbenannt, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu. Dieser Saal werde die Erinnerung an Karlow für immer bewahren, zitiert die Agentur einen Vertreter der städtischen Verwaltung in Ankara. Auch die Straße, in der sich die russische Botschaft in Ankara befindet, wurde nach dem ermordeten Botschafter benannt.

Andrej Karlow, russischer Botschafter in der Türkei, wurde am 19. Dezember bei einem Attentat in Ankara während der Einweihung einer russischen Fotoausstellung tödlich verletzt. Der Täter, der als 22-jähriger Mevlüt Mert Altıntaş identifiziert wurde, schoss dem Botschafter mehrmals in den Rücken und rief radikal-islamistische Parolen. Der Angreifer sei nach Angaben von türkischen Medien getötet worden. Der Botschafter verstarb kurz nach dem Attentat an seinen Schussverletzungen.

 

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