Niederländische Polizei nimmt zwei aus dem Donbass zurückgekehrte Journalisten mit MH17-Teilen fest

Niederländische Polizei nimmt zwei aus dem Donbass zurückgekehrte Journalisten mit MH17-Teilen fest
Die niederländische Polizei nimmt zwei aus dem Donbass zurückgekehrte Journalisten fest
Die niederländische Polizei hat am Samstag am Flughafen Amsterdam Schiphol die Journalisten Stefan Beck und Michel Spekkers festgenommen. Die Reporter kehrten gerade von einer Dienstreise aus dem Donbass zurück, wo sie acht Tage verbracht und sich den Absturzort des Fluges MH17 angesehen hatten. Dabei hatten Stefan Beck und Michel Spekkers weitere Wrackteile der abgestürzten Maschine aufgesammelt. Die Polizei beschlagnahmte die Funde und alle Videoaufnahmen.

„Man hat uns die Fragmente der zerschellten Maschine, die Laptops, die Handys, die Speicherkarten und die Kameras weggenommen“, sagte Stefan Beck gegenüber RT. Die niederländische Staatsanwaltschaft begründete die Beschlagnahme damit, dass die Polizisten den Verdacht geschöpft hatten, die Journalisten würden nicht alle die Untersuchung betreffenden Gegenstände freiwillig an die Behörden abgeben. Stefan Beck und Michel Spekkers wiesen diese Vorwürfe zurück. Stefan Beck zeigte sich im Gespräch mit RT besorgt, dass die Interviews mit den Donbass-Einwohnern, die anonym bleiben wollten, nun in die Hände des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU geraten könnten. Den Journalisten überraschte auch die Zahl der am Absturzort herumliegenden Wrackteile.   

Ernsthafte Aufklärung Fehlanzeige - Was führte zum Absturz der MH-17?

„Dort gibt es noch viel Material, das man aufsammeln kann. Dort ist es nicht so gefährlich, wie dies die niederländische Staatsanwaltschaft behauptet. Allem Anschein nach haben wir es hier mit einer groben Fahrlässigkeit zu tun“, sagte der Reporter.

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