Buddhistischer Mönch setzt sich bei Protestaktion in Seoul in Brand

Buddhistischer Mönch setzt sich bei Protestaktion in Seoul in Brand
Buddhistischer Mönch setzt sich bei Protestaktion in Seoul in Brand
Ein buddhistischer Mönch hat sich während einer Protestkundgebung gegen die suspendierte südkoreanische Präsidentin Park Geun-hye in Brand gesetzt, meldet die Nachrichtenagentur „AFP“. An der Demo am Samstagabend in Seoul beteiligten sich mehrere Hunderttausend Menschen. Nach dem Selbstmordversuch wurde der Geistliche ins Krankenhaus eingeliefert. Sein Zustand ist kritisch.

Der 60-jährige Mann hinterließ einen Abschiedsbrief, in dem er Park Geun-hye eine Verräterin nannte, weil sie im Jahr 2015 mit Japan einen Deal zur Entschädigung der koreanischen Zwangsprostituierten abgeschlossen hatte, die die japanische Armee während des Zweiten Weltkrieges versklavt hatte. Der Mönch forderte die Behörden auf, die Politikerin hinter Gitter zu stecken. Als Staatsoberhaupt der Republik Korea fungiert momentan interimistisch der Premierminister Hwang Kyo-ahn. Obwohl die Präsidentin ihr Amt niedergelegt hat, muss noch das Verfassungsgericht die Abstimmung im Parlament billigen.

Südkoreas Verfassungsgericht erörtert Amtsenthebung von Park Geun-hye. Auf dem Bild: Ein Richterstuhl im Verfassungsgericht der Republik Korea

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