Immer mehr Japaner erkranken an Syphilis

Immer mehr Japaner erkranken an Syphilis
Immer mehr Japaner erkranken an Syphilis
Die Zahl der Syphilis-Erkrankungen in Japan ist im vergangenen Jahr um 77 Prozent gestiegen, berichtet die Nachrichtenagentur „Kyodo“. Laut jüngsten Statistiken des Gesundheitsministeriums sollen bis Anfang Dezember 2016 landesweit 4.259 Patienten auf die sexuell übertragbare Krankheit diagnostiziert worden sein, gegenüber 2.412 Menschen im Vorjahr. Immer öfter stecken stillende Mütter ihre Babys mit dem Erreger an, was zuvor in Japan sehr selten passiert ist.

Die Ursachen des raschen Anstiegs der Syphilis-Erkrankungen sind noch nicht ganz klar. Sie werden aber mit dem sich verändernden Sexualverhalten der Jugendlichen und der hohen Zahl an Touristen in Verbindung gebracht, die aus Ländern mit hohen Erkrankungsraten kommen. Nach Angaben von „Kyodo“ verbreitet sich die Infektion besonders stark im Tokioer Bezirk Shinjuku, in dem sich viele Etablissements befinden.

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