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Volkswagen-Manager in Südkorea zu Haftstrafe verurteilt

Volkswagen-Manager in Südkorea zu Haftstrafe verurteilt
Volkswagen-Manager in Südkorea zur Haftstrafe verurteilt
In Südkorea wurde ein hochrangiger Manager des Konzerns Volkswagen im Zuge des Abgas-Skandals zu einer Haftstrafe von eineinhalb Jahren verurteilt. Aus dem Bezirksgericht von Seoul hieß es, dass er Angaben zu Schadstoffemissionen und Lautstärke fälschte, um eine Importerlaubnis zu erreichen. „Volkswagen hat mit dieser Straftat, die erheblichen sozialen und wirtschaftlichen Schaden angerichtet hat, seine Glaubwürdigkeit als globale Marke untergraben“, so das Gericht.

Am 8. Dezember hatte die EU-Kommission Deutschland vorgeworfen, den Konzern Volkswagen nicht für den Abgas-Skandal bestraft zu haben. Betroffen seien aber auch andere Länder: Deutschland und Großbritannien sollen in den Untersuchungsberichten nicht alle bekannten Infos bereitgestellt haben. Luxemburg, Spanien und Großbritannien hätten die nationalen Vorgaben zur Verhängung von Strafen ignoriert. In Tschechien, Litauen und Griechenland seien noch gar keine Regeln für entsprechende Strafen erlassen worden.

EU-Kommission eröffnet Verfahren gegen Deutschland wegen VW-Abgasskandal

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