„Naftohas Ukrajiny“ befürchtet Transitstopp für russisches Gas

„Naftohas Ukrajiny“ befürchtet Transitstopp für russisches Gas
„Naftohas Ukrajiny“ befürchtet Transitstopp für russisches Gas
Der Leiter des ukrainischen Energiekonzerns „Naftohas Ukrajiny“ Andrei Kobolew hat im Gespräch mit dem Fernsehsender „5. Kanal“ erklärt, dass die Ukraine in Zukunft kaum ein Transitland für russisches Gas bleiben könne, ohne einen europäischen Konzern für die Leitung des einheimischen Gasleitungsnetzes zu gewinnen. „Naftohas Ukrajiny“ sei bereit, einen Teil des Geschäftes abzutreten, um sich die russischen Gastransite durch die Ukraine zu sichern. Der Vertrag mit Russland läuft nach 2019 ab.

Andrei Kobolew nannte Russland einen sehr starken „Widersacher“, der mit seinem Projekt „Nord Stream 2“ Europa ein sehr günstiges Angebot macht. Dabei meinte der „Naftohas“-Chef, dass Moskau nach der Verlegung der nächsten Ostsee-Pipeline und nach der Umsetzung des Projektes „Turkish Stream“ auf die Ukraine als Transitland komplett verzichten könne. Vor diesem Hintergrund sollte sich Kiew darüber Gedanken machen, was mit der Energiewirtschaft des Landes passieren würde, wenn das „leicht verdiente Geld“ für die russischen Gastransite aus wäre.

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