Anti-Pipeline-Proteste in North Dakota dauern trotz Projektrevision an

Anti-Pipeline-Proteste in North Dakota dauern trotz Projektrevision an
Anti-Pipeline-Proteste in North Dakota dauern trotz Projektrevision an
Im US-Bundesstaat North Dakota ist es zu neuen Protesten gegen die geplante Öl-Pipeline "Dakota Access" gekommen, berichtet Reuters. Rund 100 Aktivisten fanden sich an dem Ort der früheren Protestaktionen ein und versuchten, das Schild mit der Aufschrift "Zutritt verboten" zu entfernen. Fünf Menschen wurden in Gewahrsam genommen. Zuvor hatten die Protestler verkündet, sie würden die Kundgebungen auch ungeachtet der Projektrevision fortsetzen.

Nach mehrmonatigen Protesten gegen die geplante Dakota-Access-Pipeline willigten die US-Behörden darin ein, die Route der Erdölleitung doch zu ändern. Während der Demos wurden insgesamt rund 600 Menschen festgenommen und dann wieder auf freien Fuß gesetzt. Viele Aktivisten und NGOs empfanden die Projektrevision als wichtigen Sieg. Ursprünglich sollte die Erdöl-Pipeline durch Naturschutzzonen und heilige Stätten der Indianer verlegt werden.

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