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Papst Franziskus: „Weltlichkeit nimmt Weihnachten als Geisel“

Papst Franziskus: „Weltlichkeit nimmt Weihnachten als Geisel“
Papst Franziskus: „Weltlichkeit nimmt Weihnachten als Geisel“
Das Oberhaupt der Katholischen Kirche hat mit klaren Worten den Materialismus der Gegenwart angeprangert und Demut gefordert. Papst Franziskus kritisierte in seiner Weihnachtsansprache, dass die Menschen zu sehr an sich selbst denken und darüber die Marginalisierten sowie den Geist von Weihnachten vergäßen. Jesus Christus sei bei seiner Geburt von manchen mit Ablehnung, und von vielen mit Gleichgültigkeit betrachtet worden.

Der Bischof von Rom sieht heute dieselbe Gleichgültigkeit, wenn Menschen sich selbst zu Protagonisten des Weihnachtsfestes erheben. Diese Weltlichkeit habe Weihnachten als Geisel genommen, und es sei nötig es zu befreien, erklärte der Papst. Der Weihnachtsmesse im Petersdom im Vatikan wohnten ungefähr 10.000 Menschen und Dutzende von Würdenträgern bei. Im auslaufenden Jahr fand die Eröffnung des Weihnachtsfestes für 1,2 Milliarden Katholiken weltweit unter großen Sicherheitsvorkehrungen statt. So war der Petersplatz bereits sechs Stunden vorher gesperrt worden, um die Sicherheit der Gläubigen zu gewährleisten.

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