68 Prozent der Deutschen wollen Zuwanderungspolitik ändern

68 Prozent der Deutschen wollen Zuwanderungspolitik ändern
68 Prozent der Deutschen wollen Zuwanderungspolitik ändern
Kurz nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin hat der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer gefordert, die gesamte Zuwanderungs- und Sicherheitspolitik zu überdenken. „Wir sind es den Opfern, den Betroffenen und der gesamten Bevölkerung schuldig“, so der Politiker. Obwohl der CSU-Chef für seine Aussage heftig kritisiert worden ist, stimmt ihm die Mehrheit der deutschen Bevölkerung Horst Seehofer zu. Das hat eine Emnid-Umfrage für „Bild am Sonntag“ ergeben.

Demnach wollen 68 Prozent der Deutschen die Zuwanderungs- und Sicherheitspolitik nach dem Terroranschlag in Berlin neu justieren lassen. 30 Prozent sind dagegen. 83 Prozent der Befragten wollen, dass die Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen ausgeweitet wird. 15 Prozent lehnen das ab. Angst vor Terroranschlägen haben nur 21 Prozent. 84 Prozent der Bundesbürger wollen ihr Verhalten nach dem Anschlag von Berlin nicht ändern. 11 Prozent wollen jetzt öffentliche Veranstaltungen meiden, 5 Prozent möchten diese nun erst recht besuchen.

Gedenkgottesdienst für Terroropfer in der Gedächtniskirche

Am Montag war ein 40 Tonnen schwerer LKW mitten in die Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt neben der Gedächtniskirche gerast. Bei dem Anschlag wurden zwölf Menschen getötet. Weitere 48 erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Der mutmaßliche Attentäter Anis Amri wurde am Freitag bei Mailand erschossen.

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