Mindestens 13 Menschen sterben bei interethnischem Konflikt in DR Kongo

Mindestens 13 Menschen sterben bei interethnischem Konflikt in DR Kongo
Mindestens 13 Menschen sterben bei interethnischem Konflikt in DR Kongo
Bei einem Angriff auf Kämpfern aus Nande auf eine Ortschaft in der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens 13 Hutu getötet worden, berichtet „Reuters“. Die Extremisten überfielen das Dorf Nyanzale in der östlichen Provinz Nord-Kivu am frühen Sonntagmorgen. Zwei Angreifer sollen getötet worden sein.

Einheimische vermuten hinter dem Angriff einen Racheakt für einen Übergriff auf ein Nande-Dorf am Donnerstag. Hutu-Extremisten töteten mindestens 17 Zivilisten. Seit einem Jahr spitzen sich die interethnischen Konflikte in der Region zu. Nande und Hutu beanspruchen für sich, die einzige autochthone Bevölkerung der Region zu sein. Bei den gegenseitigen Angriffen im Jahr 2016 sind bereits Dutzende von Menschen ums Leben gekommen.

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