Philippinischer Präsident Rodrigo Duterte: „Ich werde die UNO niederbrennen“

Philippinischer Präsident Rodrigo Duterte: „Ich werde die UNO niederbrennen“
Philippinischer Präsident Rodrigo Duterte: „Ich werde die UNO niederbrennen“
Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat schon wieder die UNO für ihr Menschenrechtsengagement scharf kritisiert. Die UN-Menschenrechtler fordern eine Untersuchung wegen massenhafter Morde an Drogenhändlern im Land. Nach Angaben der UNO sollen auf den Philippinen mehr als 6.000 mutmaßliche Rauschgiftverkäufer ermordet worden sein, seitdem Rodrigo Duterte Staatschef ist.

„Sie können sich bei den Vereinten Nationen darüber beschweren. Ich werde die Vereinten Nationen niederbrennen, wenn ich nach Amerika reisen werde“, zitiert die britische Zeitung „The Independent“ den Politiker. In seiner Rede auf dem Militärstützpunkt Zamboanga schloss Rodrigo Duterte nicht aus, dass sein Land in diesem Zusammenhang aus der UNO und dem Internationalen Strafgerichtshof austreten könnte. Auch die Bündnisabkommen mit den USA könnten rückgängig gemacht werden, so der philippinische Staatschef.

UNO fordert Ermittlungen gegen Duterte

Seit Oktober sind auf den Philippinen spezielle Polizeiaufgebote im Einsatz, die auf Drogenabhängige und Dealer Jagd machen. Nachts locken die Polizisten die Täter aus ihren Häusern heraus und richten sie hin. Danach bringen sie die Leichen in Nachbarstädte oder legen sie einfach unter Brücken ab. Das philippinische Staatsoberhaupt Rodrigo Duterte bekleidet sein Amt seit dem Frühling 2016. Er plädiert für einen intensiven Kampf gegen Drogenkriminalität.

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