Google, Twitter und Facebook wegen IS-Unterstützung verklagt

Google, Twitter und Facebook wegen IS-Unterstützung verklagt
Google, Twitter und Facebook wegen IS-Unterstützung verklagt
Angehörige der Opfer des Attentats im Nachtclub der US-Stadt Orlando haben eine Klage gegen Google, Twitter und Facebook erhoben. Den Internetriesen wird Unterstützung der Terrororganisation „Islamischer Staat“ vorgeworfen, berichtet der US-Sender Fox News. Vertreter der Unternehmen haben die Situation bislang nicht kommentiert.

Die genannten sozialen Netzwerke hätten IS-Mitgliedern Accounts bereitgestellt, die zur Verbreitung der extremistischen Propaganda sowie zur Anwerbung von neuen Mitgliedern genutzt wurden, so die Anklage. Außerdem hätten sie für die Radikalisierung des Attentäters Omar Mateen gesorgt. Es wird betont, dass in den sozialen Netzwerken auch weiterhin Werbeanzeigen und Aufnahmen der IS-Kämpfer gezeigt werden. Angehörige fordern zusätzliche Einschränkungen, die die Verbreitung von extremistischen Inhalten unterbinden würden.

Sicherheitsmann Omar Mateen (29) hat am 12. Juni 2016 im US Schwulen-Club „Pulse“ 49 Menschen getötet, 53 weitere wurden verletzt. Der Attentäter selbst wurde in einem Feuergefecht getötet.