Muslimisches Gebetszentrum in Zürich beschossen, mindestens drei Menschen verletzt

Muslimisches Gebetszentrum in Zürich beschossen, mindestens drei Menschen verletzt
Muslimisches Gebetszentrum in Zürich beschossen, mindestens drei Menschen verletzt
In einem islamischen Zentrum nahe des Hauptbahnhofs Zürich sind am Montag Schüsse gefallen, schreibt die Zeitung Blick. Nach vorläufigen Angaben erlitten mindestens drei Personen Verletzungen. Die Polizeibeamten sperrten den Tatort weiträumig ab. Weitere Details bleiben bisher unbekannt.

Anfang November hat die Schweizer Polizei die An'Nur-Moschee in Winterthur durchsucht. Am 21. Oktober soll ein äthiopischer Imam zum Mord an jenen Muslimen aufgerufen haben, die „sich weigern, an den gemeinsamen Gebeten in der Moschee teilzunehmen“, schreibt der Tages-Anzeiger unter Berufung auf die Zürcher Staatsanwalt. Der Imam und noch weitere drei Personen wurden festgenommen.

Schweiz: Razzia in An'Nur-Moschee – Imam soll zum Mord aufgerufen haben

Laut Medienberichten handle es sich um einen neuen Prediger, der Shaik Abdurrahman heißt und auf Hocharabisch predigt. Der Imam und noch weitere drei Personen, deren Rolle noch unbekannt ist, wurden festgenommen. Gegen alle vier wurde ein Strafverfahren eröffnet. Die An'Nur-Moschee gilt als Treffpunkt von Jugendlichen und meist jungen Erwachsenen, die später in den Islamischen Staat nach Syrien und in den Irak zogen.