Schuldig, doch straflos - Gerichtsurteil gegen IWF-Chefin Lagarde gefällt

Schuldig, doch straflos - Gerichtsurteil gegen IWF-Chefin Lagarde gefällt
Schuldig, doch straflos - Gerichtsurteil gegen IWF-Chefin Lagarde gefällt
Ein Pariser Gericht hat die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, wegen fahrlässigen Handelns in ihrem vorherigen Amt als Wirtschafts- und Finanzministerin Frankreichs schuldig gesprochen. Das Urteil sieht jedoch keine Strafe für die Delinquentin vor. Laut Medienberichten konnte Lagarde der Urteilsverkündung wegen ihrer Abreise nach Washington nicht beiwohnen.

Christine Lagarde soll als französische Finanzministerin fahrlässig gehandelt haben, als sie im Jahr 2007 in einem Rechtsstreit mit dem Geschäftsmann und früheren Minister, Bernard Tapie, keinen Einspruch einlegte. Als Folge sollte Frankreich an Tapie über 400 Millionen Euro als Ausgleich der angeblichen Verluste beim Verkauf von Adidas zahlen. Lagarde zufolge habe sie in dem Fall nach bestem Gewissen gehandelt.

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