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Venezuela stoppt vorübergehend Einziehung von 100-Bolívar-Scheinen

Venezuela stoppt vorübergehend Einziehung von 100-Bolívar-Scheinen
Venezuela stoppt vorübergehend Einziehung von 100-Bolívar-Scheinen
Venezuelas Behörden haben vorübergehend aufgehört, die momentan teuersten Banknoten zum Nennwert von 100 Bolívar aus dem Verkehr zu ziehen, berichtet die Nachrichtenagentur „Reuters“. Die Geldscheine dürfen bis zum 2. Januar 2017 im Umlauf sein. Seit dem 15. Dezember 2016 gibt es im südamerikanischen Land neues Papiergeld zum Nennwert von 500 bis 20.000 Bolivar.

In den letzten Tagen bildeten sich vor den Sparkassen große Menschentrauben, um die alten 100-Bolívar-Scheine umzutauschen. Es kam oft zu Konflikten. Nach Angaben der Opposition sollen bei einem Streit in El Callao drei Menschen getötet worden sein. Präsident Nicolás Maduro ließ wegen des großen Andrangs vor den Banken, aber auch des Bargeldmangels und der gestiegenen Kriminalitätsraten die Einbeziehung von 100-Bolívar-Scheinen für 72 Stunden aussetzen. Inzwischen werden 100 Bolívar auf dem venezolanischen Schwarzmarkt mit 2,5 US-Cent gehandelt.

Venezuela kündigt Emission von neuen Geldscheinen mit größerem Nennwert an

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