Putin erklärt, warum der IS Palmyra wieder angegriffen hat

Putin erklärt, warum der IS Palmyra wieder angegriffen hat
Der russische Präsident Wladimir Putin nannte den Grund der Entwicklung in Palmyra, das die Terrormiliz Islamischer Staat erneut angefallen hat. "Alles, was in Palmyra passiert, ist das Ergebnis der nicht abgestimmten Handlungen der sogenannten internationalen Koalition, der syrischen Behörden und Russlands", gab er in einer Pressekonferenz in Japan bekannt. Putin zufolge muss man die Kräfte im Kampf gegen Terror bündeln.

Die Terroristen des IS hatten eine Ruhephase der US-geführten Koalition genutzt, um eine Offensive auf Palmyra beginnen. Zudem verließen sie sich darauf, dass Russland keine Luftangriffe auf Wohngebiete fliegen würde, so das russische Verteidigungsministerium. Der Rückschlag zeige, dass man Terroristen nicht die Gelegenheit geben dürfe, sich neu zu formieren, erklärte die Behörde.

Syrische Soldaten sichern nach der Befreiung von Palmyra im Juli 2016 die historischen Grabanlagen und Bauwerke.

Der Islamische Staat hat einen möglichen Stillstand der militärischen Handlungen der USA und der internationalen Koalition in der Nähe von Rakka bis Frühling ausgenutzt und erhebliche Kräfte eingesetzt, um Palmyra zu stürmen", sagte am Montag der Sprecher des Ministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow.

Konaschenkow erklärte weiter, dass die Terroristen des Islamischen Staats (IS, früher ISIS/ISIL) gewusst hätten, dass die russische Luftwaffe keine Angriffe auf Palmyras Wohnviertel durchführen würde. Diese Situation habe die Terrormiliz "genutzt, um ihre Angriffe zu verstärken".

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