Evakuierung aus Aleppo wegen Beschusses durch Terroristen aufgehalten

Evakuierung aus Aleppo wegen Beschusses durch Terroristen aufgehalten
Evakuierung aus Aleppo wegen Beschusses seitens der Terroristen aufgehalten
Die in Ost-Aleppo stationierten Terrorgruppierungen hätten die Vereinbarung mit syrischen Sicherheitskräften verletzt und die Ausfahrtstraße im Viertel Ramusse beschossen, berichtete RIA Nowosti unter Berufung auf den Sender Al-Ekhbariya. Laut Angaben der Journalisten sollen die Kämpfer ebenso versucht haben, Geiseln zu nehmen. Gleichzeitig seien auch in den Städten Foua und Kefraya, in der Nähe von Idlib, Schüsse gefallen. Mittlerweile sollen etwa 20.000 Menschen wieder eingeschlossen sein.

Auf Befehl des russischen Präsidenten Wladimir Putin hat am 15. Dezember die Evakuierung von 5.000 Militanten und ihren Familienmitgliedern aus Ost-Aleppo begonnen, so der Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Waleri Gerasimow. Der Abzug der Extremisten erfolgt durch einen 21 Kilometer langen Korridor in Richtung Idlib. Bei der Operation werden 20 Busse, zehn Krankenwagen sowie etwa 100 Fahrzeuge der Terroristen eingesetzt. Syriens Regierung hat für die Sicherheit der zu Evakuierenden gebürgt.