Höchste Alarmstufe in Südkorea wegen Vogelgrippe

Höchste Alarmstufe in Südkorea wegen Vogelgrippe
Höchste Alarmstufe in Südkorea wegen Vogelgrippe
Die südkoreanischen Behörden haben erstmals in der Geschichte die höchste Alarmstufe ausgerufen. Grund dafür ist die schnelle Verbreitung des Vogelgrippestammes H5N6. Laut dem Landwirtschaftsministerium des Landes sei er viel gefährlicher als der H5N8 aus dem Jahr 2014, weil er sich schneller verbreitet und Schaden zufügt - monatlich werden bis zu 16 Millionen Vögel notgeschlachtet, meldet RIA Nowosti.

Die niederländischen Behörden haben Ende November beschlossen, 190.000 Hausenten notschlachten zu lassen. Die Maßnahme soll die Verbreitung der Vogelgrippe stoppen. Das äußerst ansteckende Virus wurde in sechs Geflügelzuchtfarmen rund um Biddinghuizen entdeckt.

Vogelgrippe – zum ersten Mal in Frankreich

Die für das Hausgeflügel gefährliche Krankheit, die der Grippenstamm H5N8 auslöst, hat außerdem Dänemark, Schweden, Deutschland und Finnland heimgesucht. Bisher gibt es keine Ansteckungsfälle beim Menschen. Von der Seuche sind vor allem alle Arten von Wasservögeln wie etwa Reiher, Möwen, Wildenten, aber auch Greifvögel betroffen. Experten rufen jedoch zu Wachsamkeit auf und raten davon ab, tote Vögel ungeschützt zu berühren. 

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