Trumps Berater verhandelt über Aufhebung der Sanktionen gegen Russland in Moskau

Trumps Berater verhandelt über Aufhebung der Sanktionen gegen Russland in Moskau
Trumps Berater verhandelt über Aufhebung der Sanktionen gegen Russland in Moskau
Einer der führenden Berater von Donald Trump während seiner Präsidentschaftskampagne, Jack Kingston, hat diese Woche eine Reihe Konsultationen mit US-amerikanischen Geschäftsmännern hinter geschlossenen Türen in Moskau durchgeführt. Dabei sprach er das Thema der Russland-Sanktionen an und deutete an, dass sie aufgehoben werden können. Dies bestätigte er später im Interview dem CNN. Kingston betonte, keine Kontakte mit offiziellen Kreml-Vertretern oder US-Diplomaten gehabt zu haben.

Am 9. Dezember war ein anderer Berater des künftigen US-Präsidenten Donald J. Trump während des Wahlkampfes, Carter Page, in Moskau eingetroffen, um mit einflussreichen Geschäftsleuten und Vordenkern zu verhandeln. Dies berichtete die russische Tageszeitung Kommersant. Der in den USA als "Kreml-Lobbyist" geltende Mitstreiter von Donald Trump blieb bis zum 13. Dezember in der russischen Hauptstadt. Zuvor hat Carter Page mehrmals gegen die Konfrontation mit Moskau und für vertrauensvolle Beziehungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin plädiert.

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Der außenpolitische Berater Donald Trumps hatte während der Wahlkampagne seines Chefs erklärt, dass Russland und die USA viele gemeinsame Ziele hätten, obwohl die "hochnäsige" Außenpolitik Washingtons diese oft ignoriere. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg sprach sich Carter Page gegen die Sanktionspolitik gegenüber Moskau aus. "Sehr viele Bekannte von mir haben wegen dieser Politik Verluste erlitten, und ich freue mich sehr, dass wir eine Chance haben, die Situation wesentlich zu verbessern", sagte der Bankier, nachdem er offiziell zum Berater des künftigen Präsidenten ernannt worden war.