Tippfehler verhilft Hackern beim Einbruch ins Datennetz der US-Demokraten

Tippfehler verhilft Hackern beim Einbruch ins Datennetz der US-Demokraten
Tippfehler verhilft Hackern beim Einbruch ins Datennetz der US-Demokraten
Vor den US-Präsidentschaftswahlen hat der Kampagnenleiter der US-Demokraten, John Podesta, eine Phishing-Nachricht auf seinem Gmail-Konto erhalten. Darin wurde vor einem möglichen Einbruch ins Datensystem aus der Ukraine gewarnt, das Passwort müsse sofort gewechselt werden. Seine Assistentin leitete den E-Brief an einen IT-Mitarbeiter weiter, der ihn in der Antwortmail versehentlich als „legitim“ statt „illegitim“ bezeichnete. Auf diese Weise gelangten Hacker zu 60.000 Geheimbriefen.

In einem Interview hat der scheidende US-Präsident Barack Obama Hypothesen zurückgewiesen, die Russische Föderation hätte eine Fälschung der Präsidentschaftswahlen ermöglicht. Er beschuldigte Moskau allerdings erneut, den Podesta-Mailaccount gehackt zu haben. Dem noch bis 20. Januar 2017 amtierenden Präsidenten zufolge seien der Hack und die daraus geleakten E-Mails "nicht sehr interessant" gewesen. Es habe an "explosiven" Enthüllungen gefehlt. Er sei jedoch irritiert darüber gewesen, dass Medien eine "Obsession" hinsichtlich der E-Mails gezeigt hätten, obwohl man um die angebliche russische Verantwortlichkeit für deren Offenlegung gewusst hätte.

Scheidender Direktor der nationalen Nachrichtendienste: James Clapper

ForumVostok
MAKS 2017