Türken protestieren vor russischem Konsulat in Istanbul wegen Situation in Aleppo

Türken protestieren vor russischem Konsulat in Istanbul wegen Situation in Aleppo
Türken protestieren vor russischem Konsulat in Istanbul wegen Situation in Aleppo
Am gestrigen Dienstag haben drei Demonstrationen vor dem russischen Konsulat in Istanbul stattgefunden, meldet TASS. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu wurde gegen Angriffe auf Zivilisten in Aleppo protestiert. Aktivisten werfen Russland vor, Zivilisten getötet und Chemiewaffen eingesetzt zu haben. Sie skandierten Parolen gegen Russland, den Iran und China, die den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad unterstützen.

Der syrische Präsident Bashar al-Assad hat in einem RT-Interview die gemeinsame Erklärung der westlichen Länder zu Aleppo vom 7. Dezember kommentiert. „In der Politik muss man zwischen den Zeilen lesen können und nicht alles wortwörtlich verstehen. Die Übersetzung ihrer Botschaft an Russland ist: 'Stoppt bitte die Angriffe der syrischen Armee auf Terroristen.' So ist der Sinn ihrer Erklärung, vergessen Sie alles Andere“, so der syrische Präsident.

Am 7. Dezember wurde auf der Webseite der britischen Regierung eine gemeinsame Erklärung der Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens, Kanadas und der USA veröffentlicht. Sie bezeichneten die Lage in Aleppo als „eine humanitäre Katastrophe“ und riefen auf, einen Waffenstillstand in Aleppo einzuleiten, „damit die Vereinten Nationen humanitäre Hilfe den Menschen in Ost-Aleppo leisten können.“

Bashar al-Assad: Westen bat Russland, Angriffe der syrischen Armee auf Terroristen zu stoppen

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