RT dementiert Vorwürfe wegen Verbindung zu Trump

RT dementiert Vorwürfe wegen Verbindung zu Trump
RT widerlegt Vorwürfe wegen Verbindung zu Trump
RT hat der Behauptung widersprochen, der Sender habe den Trump-Berater Michael Flynn finanziert. Ein Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, hatte zuvor dem Fernsehkanal RT vorgeworfen, dass das Trump-Team von den Auftritten des Generals Flynn finanziell profitiert hätte. Der RT-Pressedienst bekräftigt, dass der künftige Chef des Nationalen Sicherheitsrates nie Geld von RT erhalten hat.

Flynn sei neben anderen internationalen Experten eingeladen worden, um seine Meinung als Experte zu den diskutierten Themen beizutragen. Zuvor hatte Earnest den neu gewählten Präsidenten und sein Team während eines Briefings beschuldigt, finanzielle Verbindungen nach Russland zu unterhalten. Angeblich hätten sie Geld von RT erhalten.

„Der gewählte Präsident hat sich geweigert, seine finanziellen Beziehungen zu Russland aufzudecken. Er hat einen Menschen als Leiter seiner Wahlkampagne aufgestellt, der enge Verbindungen zu Moskau und ein persönliches Interesse an Russland hat. Der gewählte Präsident hat einen Menschen zu seinem Berater für Nationale Sicherheit ernannt, der Vergütungen von RT, dem russischen Propagandamedium, bekommen hat“, so Josh Earnest.

General Michael Flynn, ehemals Chef des Militärgeheimdienstes DIA, auf dem Weg zu einem Treffen mit dem gewählten Präsidenten Donald Trump, New York City, 17. November 2016.

Des Weiteren erinnerte der offizielle Sprecher des Weißen Hauses die Journalisten nochmal daran, dass die USA Russland der Einmischung in die Präsidentschaftswahlen des Landes durch Hackerangriffe verdächtigen. Nach Meinung von Ernest habe dies Trump ermöglicht, zusätzliche Stimmen zu bekommen.

Im November wurde bekannt, dass Trump den ehemaligen Chef des militärischen Geheimdienstes DIA, General Michael Flynn, zum Chef für Nationale Sicherheit machen will. Flynn kritisierte die Syrien-Politik der Obama-Regierung und besuchte regelmäßig Moskau. Die wichtigste Funktion für die Außen- und Sicherheitspolitik der USA könnte damit künftig ein Dissident besetzen, der oft für seine antiislamischen Aussagen kritisiert wird. Zu den 53 Organisationen, die die Erklärung unterschrieben haben, gehört auch J Street, die eine israelfreundliche Politik betreibt, sowie das Antidiskriminierungskomitee der US-Amerikaner arabischer Herkunft.