Sawtschenko: Chefs der VR Donezk und Lugansk in Oberster Rada nicht willkommen

Sawtschenko: Chefs der VR Donezk und Lugansk in Oberster Rada nicht willkommen
Sawtschenko wird Chefs der VR Donezk und Lugansk in Oberster Rada nicht willkommen heißen
Die Abgeordnete des ukrainischen Parlaments, Nadija Sawtschenko, hat nahegelegt, dass die Ministerpräsidenten der Volksrepubliken Donezk und Lugansk, Alexander Sachartschenko und Igor Plotnizki, in der Obersten Rada nicht erwünscht sind. Dabei betonte sie, dass es Kiew ohne einen Dialog mit der Bevölkerung der selbsternannten Republiken misslingen würde, den Einwohnern des Donbass „eine andere Seite der Ukraine“ zu zeigen. Darüber informierte die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

„Vielleicht brauchen wir keinen Sachartschenko und Plotnizki in der Obersten Rada. Aber warum bräuchten wir nicht beispielsweise einen Bergmann, der ein Volksvertreter werden kann, der zwanzig Jahre in einem Bergwerk gearbeitet hat, der seine Industrie gut kennt? Warum kann er kein Minister werden, indem er seinen Beruf kennt?“ – sagte Sawtschenko im Interview gegenüber dem Fernsehsender NewsOne.

Drei ukrainische Gebiete fordern Autonomie

Vorher hat Nadija Sawtschenko bekanntgegeben, dass die Verleihung eines Sonderstatus an den Donbass, wie sie im Minsker Abkommen vorgesehen ist, von Ukrainern negativ wahrgenommen werden würde. Ihr zufolge sollen die Befugnisse von örtlichen Behörden in allen Regionen der Ukraine ausgeweitet werden, sonst "wird das Volk das nicht verstehen". Außerdem meinte sie während ihres Besuches in den USA im September, dass der ukrainische Präsident Petro Poroschenko „nicht genug an Reformen arbeitet“.