Selbstmordanschlag in Aden fordert mindestens 40 Menschenleben

Selbstmordanschlag in Aden fordert mindestens 40 Menschenleben
Selbstmordanschlag in Aden fordert mindestens 40 Menschenleben
In der viertgrößten jemenitischen Stadt Aden hat sich am Samstag ein schwerer Selbstmordanschlag ereignet. Der Attacke fielen mindestens 40 Menschen zum Opfer. Ungefähr 70 weitere wurden verletzt, als sich der Terrorist vor einer Menschenschlange in die Luft jagte. Bei den Opfern handelt es sich nach Angaben der Nachrichtenagentur "Reuters" um Armeeangehörige, die um Gehälter angestanden haben sollen. Zu der Untat hat sich bisher niemand bekannt.

Der bewaffnente Konflikt zwischen der jemenitischen Führung und den Huthi-Rebellen dauert seit August 2014 an. Die Aufständischen und Teile des Militärs unterstützen den ehemaligen Staatschef, Ali Abdullah Salih, während die Armee und andere Milizen für den aktuellen Staatschef, Abed Rabbo Mansur Hadi, kämpfen. Seit 2015 fliegt Saudi-Arabien Luftangriffe gegen die Huthi-Rebellen, die den Norden des Jemen und die Hauptstadt Sanaa kontrollieren. Laut jüngsten UN-Angaben sollen dem bewaffneten Konflikt bereits 4.000 Zivilisten zum Opfer gefallen sein. Im Süden des Landes sind auch die Terrorgruppierungen "Islamischer Staat" und "Al-Kaida" am Werk. 

Jemeniten bedauern ihre Toten nach einem Bombenangriff saudischer Truppen auf al-Abr, Juli 2015.

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