Russlands Zentralbank sieht sich vor Hackerangriffen gut geschützt

Russlands Zentralbank sieht sich vor Hackerangriffen gut geschützt
Russlands Zentralbank sieht sich vor Hackerangriffen gut geschützt
Der erste Vizevorsitzende der russischen Zentralbank Sergei Schwezow hat auf dem Forum „Vestifinance“ mitgeteilt, dass die Cybergefahr für das russische Bankwesen äußerst niedrig sei, obwohl Hackerangriffe durchaus möglich seien. Die Maßnahmen, die die russischen Banken zur Abwehr gegen die Attacken aus dem Internet ergreifen, seien adäquat. Dennoch gebe es keinen Anlass zur Ruhe.

„Dass Hackerangriffe stattfinden, ist offensichtlich. Aber es ist auch offensichtlich, dass das Bankwesen heute darauf gefasst ist. Das bedeutet aber nicht, dass man sich beruhigen und die Hände in den Schoß legen kann. Hacker lernen schnell, daher müssen wir unsere Schutzmechanismen operativ weiterentwickeln“, sagte Sergei Schwezow.

Angriffe auf die Infrastruktur und psychologische Operationen, um das russische Gesellschaftsgefüge zu unterminieren, gehören der jüngst veröffentlichten Sicherheitsdoktrin zufolge zu den größten Gefahren, die Russland von außen drohen.

Zuvor hatte der russische Inlandsgeheimdienst FSB erklärt, dass ausländische Nachrichtendienste Cyberattacken auf russische Banken durchführen möchten, um das Finanzsystem der Russischen Föderation zu destabilisieren. Die Attacken sollten der Behörde zufolge ab dem 5. Dezember beginnen. Die Befehlszentren für die Angriffe befänden sich in den Niederlanden und gehörten einem ukrainischen Unternehmen.

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