Guatemalteken verbrennen Trump-Puppen zum Schutz gegen böse Geister

Guatemalteken verbrennen Trump-Puppen zum Schutz gegen böse Geister
Guatemalteken verbrennen Trump-Puppen zum Schutz gegen böse Geister
Bei der traditionellen Zeremonie der Verbannung des Teufels in Guatemala haben die Einwohner Papier-Figuren (Piñatas) des künftigen US-Präsidenten Donald Trump in Flammen gesetzt. Dadurch brachten sie ihren Protest gegen die geplante Verschärfung des Einwanderungsgesetzes zum Ausdruck. In der guatemaltekischen Kultur stehen solche Piñatas für böse Geister und alles Unheil, die das vergangene Jahr gebracht hat. Die Zeremonie war an das katholische Fest der unbefleckten Empfängnis angeknüpft.

Während seines Wahlkampfes hatte Trump unter anderem die Errichtung einer Mauer zwischen den USA und Mexiko sowie jüngst die „Deportation“ von Millionen illegaler Einwanderer verkündet. Jetzt unterrichtete er die Öffentlichkeit darüber, dass er das Arbeitsministerium anweisen werde, „jedem Missbrauch der Visa-Richtlinien nachzugehen, wenn sie die amerikanische Arbeiterschaft untergraben“. Damit bezieht sich der Milliardär und designierte Staatschef in erster Linie auf das US-Programm für Zuwanderer, die in der Technologiebranche tätig sind, das sogenannte „H-1B Visum“. Über das Visum kommen jährlich etwa 65.000 entsprechende Fachkräfte und 20.000 Doktoranden in die Vereinigten Staaten.

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