Geheimdokumente: NSA-Spionage war Deutschland schon 2001 bekannt

Geheimdokumente: NSA-Spionage war Deutschland schon 2001 bekannt
Geheimdokumente: NSA-Spionage war Deutschland schon 2001 bekannt
Spionageoperationen des US-Geheimdienstes NSA und des britischen Abhördienstes GCHQ waren Deutschland bereits 2001 bekannt. Schon zwölf Jahre vor den Enthüllungen von Edward Snowden war die Bundesregierung unter Gerhard Schröder darüber informiert. Am 11. Mai 2001 soll das Fachreferat IS 4 des Bundesinnenministeriums SPD-Innensekretär Claus-Henning Schapper über Spionage der britischen und amerikanischen Geheimdienste gegen Kanzleramt, Ministerien und Bundestag informiert haben, meldet Focus.

Zuvor hatte die Enthüllungsplattform WikiLeaks 2420 Dokumente, insgesamt 90 Gigabite, zur Kooperation deutscher Behörden mit den US-amerikanischen, darunter der Bundesnachrichtendienst (BND), Verfassungsschutz, das Bundeskanzleramt und andere Ministerien veröffentlicht. Es handelt sich dabei um die aktive Beteiligung des BND an der globalen Massenüberwachung: Ein BND-Papier dokumentierte zum Beispiel die Vorbereitungen für das Sammeln interner Informationen über private US-Firmen, die im deutschen Sicherheitssektor arbeiten.

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