Künftig keine Sportevents in Russland – IOC verlängert Dopingsanktionen gegen Moskau

Künftig keine Sportevents in Russland – IOC verlängert Dopingsanktionen gegen Moskau
Künftig keine Sportevents in Russland -IOC verlängert Dopingsanktionen gegen Moskau
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat zwei Tage vor der offiziellen Veröffentlichung des kompletten Untersuchungsberichts von Richard McLaren Sanktionen gegen Russland wegen des Dopingskandals verlängert, verlautet es von der Webseite des Gremiums. Mark Adams, dem IOC-Direktor für Kommunikationen, zufolge beziehen sich die Beschränkungen jedoch nur auf Wintersportarten. Außerdem würden sie für Wettbewerbe, für deren Austragungsort Russland bereits gewählt worden war, nicht gelten.

Im Vorfeld der Olympia und Paralympics 2016 ist Russland anhand des Berichts von McLaren, dem Ermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), des Staatsdopings beschuldigt worden. Laut dessen Report sind mindestens 35 positive Doping-Proben der russischen Paralympioniken im Zeitraum zwischen 2011 und 2015 spurlos verschwunden. Wegen des Verdachts umfangreicher Dopingproben-Manipulation wurde in Russland eine Reihe von Sportfunktionären abgesetzt. Schließlich hat der internationale Sportgerichtshof (CAS) die russische Nationalmannschaft von den Paralympics suspendiert. Grund dafür sei der Verdacht des 'Staatsdopings' gewesen.

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