Gambia: Vom Präsidenten zum Bauern

Gambia: Vom Präsidenten zum Bauern
Gambia: Vom Präsidenten zum Bauern
Der Präsident der Republik Gambia, Yahya Jammeh, hat vor, ins "bäuerliche Leben" zurückzukehren. Der Politiker, der den kleinsten Staat in Kontinentalafrika über 22 Jahre autoritär regierte, hat seine Wahlniederlage gegen den Geschäftsmann Adama Barrow akzeptiert. Wie die AFP meldet, ist eine derartige Reaktion vonseiten Jammehs für viele politische Beobachter überraschend.

Trump-Effekt in Afrika: Bei den Wahlen in Gambia am 1. Dezember, die eine Wahlbeteiligung von 65 Prozent erreichten, bekam der amtierende Präsident weniger als 37 Prozent der Stimmen. Sein Konkurrent Adama Barrow, ein Unternehmer, der noch nicht lange in der Politik ist, erlangte als Kandidat eines Bündnisses aus sieben Parteien 45,5 Prozent. In einer Ansprache erklärte Jammeh, dass er seine Niederlage anerkenne und seinem Nachfolger "Glück" wünsche. Außerdem betonte er, dass er das Land nicht verlassen, sondern in sein Heimatdorf und zum "bäuerlichen Leben" zurückkehren werde.

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