Von Obama gelernt: Gedenken, aber keine Entschuldigungen - japanischer Premier Abe in Pearl Harbor

Von Obama gelernt: Gedenken, aber keine Entschuldigungen - japanischer Premier Abe in Pearl Harbor
Japanischer Premier in Pearl Harbor: Andenken, aber keine Entschuldigung
Der japanische Premierminister, Shinzō Abe, wird während seines bevorstehenden Besuches in Pearl Harbor der Opfer des japanischen Angriffs vor 75 Jahren gedenken. Er wird sich jedoch nicht für die Handlungen seines Landes im Zweiten Weltkrieg entschuldigen, schreibt Kyodo News. Abe wird der erste japanische Premier sein, der an der Gedenkfeier für die am 7. Dezember 1941 getöteten US-amerikanischen Soldaten teilnimmt.

„Dieser Besuch ermöglicht es, sich an die im Krieg Gefallenen zu erinnern, unsere Entschlossenheit zu demonstrieren, derartige Schrecken des Krieges zu verhindern sowie ein Signal der Aussöhnung zwischen Japan und den USA zu senden“, erklärte der Generalsekretär des japanischen Kabinetts der Minister, Yoshihide Suga, bei einer Pressekonferenz. 

Als erster amtierender US-Präsident hat Barack Obama im Mai Hiroshima besucht, die Stadt, über der am 6. August 1945 das US-Militär eine Atombombe abgeworfen und so mindestens 140.000 Menschen getötet hatte. Der Nuklearschlag belastet noch heute das Verhältnis zwischen den USA und Japan. Doch eine Entschuldigung für den Angriff brachte Obama bei seinem Besuch nicht über die Lippen.

Als erster amtierender US-Präsident besuchte Barack Obama Hiroshima

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