Freie Bahn für Turkish-Stream-Abkommen - Erdogan unterzeichnet Ratifizierungsgesetz

Freie Bahn für Turkish-Stream-Abkommen - Erdogan unterzeichnet Ratifizierungsgesetz
Freie Bahn für Turkish-Stream-Abkommen - Erdogan unterzeichnet Ratifizierungsgesetzt
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat das Abkommen zum Bau der Pipeline Turkish Stream mit Russland durch seine Unterschrift in Kraft gesetzt. Dies gab die Zeitung Resmi Gazete bekannt. Somit hob die Regierung der Türkei die letzten legislativen Beschränkungen für die Umsetzung des Abkommens auf.

Am 10. Oktober hatte der russische Energieminister, Alexander Nowak, erklärt, dass die Seestrecke der Gasleitung an Russland und die Land-Pipeline an die Türkei gehen muss. Der Gaskonzern Gazprom habe „ziemlich gute Erfahrungen bei der Realisierung von Meerespipelines“, sagte der Vorstandschef des Unternehmens, Alexej Miller. Der russische Energieriese wird den Bau beider Stränge zu 100 Prozent selbst finanzieren. Das türkische Unternehmen „Botas“ übernimmt den Bau der nötigen Infrastruktur für den ersten Strang.

Der Bau von zwei Strängen der Gasleitung soll im Jahr 2018 beginnen und bis Dezember 2019 abgeschlossen sein. Die Pipeline wird am Grund des Schwarzen Meeres verlegt. Sie soll Gas in Umgehung der Ukraine nach Europa und auch auf den türkischen Markt transportieren.

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