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Kiew: Fünf Polizisten sterben im Eigenbeschuss

Kiew: Fünf Polizisten sterben im Eigenbeschuss
Kiew: Fünf Polizisten sterben im Eigenbeschuss
Bei einem Schusswechsel, den sich Angehörige der ukrainischen Polizei, des Staatlichen Wachdienstes und des Sondereinsatzkommandos "KORD" am Samstag bei Kiew geleistet haben, sind fünf Polizisten getötet worden. Von der Tragödie berichtete der Berater des ukrainischen Innenministers Anton Geraschtschenko. Er nannte den Eigenbeschuss eine "Verkettung tragischer Umstände".

Die Mitarbeiter der örtlichen Kriminalbehörde wollten eine Räuberbande im Dorf Knjaschitschi schnappen. Zwei Beamte lauerten den Verbrechern in einem Haus auf. Plötzlich sprang im benachbarten Haus der Alarm an. Kurz darauf trafen am Ort Angehörige des Staatlichen Wachdienstes ein, die die beiden Polizisten irrtümlicherweise festnahmen, weil sie ihn ihnen die Verbrecher vermuteten. Das Sondereinsatzkommando glaubte ihre Kollegen in Gefahr und eilte den Festgenommenen zu Hilfe. Es fielen Schüsse, die die Räuberbande aufschreckten. Die wahren Verbrecher flohen in Richtung Kiew und wurden später verhaftet. Während der Operation kamen zwei Mitarbeiter des Staatlichen Wachdienstes, zwei Polizisten und ein "KORD"-Angehöriger ums Leben.           

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