Nach Fidel Castros Tod darf keine Straße auf Kuba nach ihm benannt werden

Nach Fidel Castros Tod darf keine Straße auf Kuba nach ihm benannt werden
Nach Fidel Castros Tod darf keine Straße auf Kuba nach ihm benannt werden
In Santiago de Cuba hat eine Trauerkundgebung stattgefunden, zu der sich Tausende Insulaner, aber auch viele hochrangige ausländische Politiker eingefunden haben, um des verstorbenen "Comandante" Fidel Castro zu gedenken. Der Präsident des Staats- und Ministerrates der Republik, Raúl Castro, versprach, dass das kubanische Volk den Revolutionskampf bis zum Siegesende fortsetzen werde. "Der unbesiegte Fidel inspiriert uns mit seinem Beispiel", erklärte der Bruder des verstorbenen Politikers.

Gleichzeitig betonte das kubanische Oberhaupt, dass Fidel Castro in seinem Vermächtnis eindeutig angeordnet hatte, keine Straßen, Plätze oder öffentliche Einrichtungen und Organisationen nach seinem Namen zu benennen. Da der "Comandante" den Personenkult entschieden abgelehnt habe, werde das Parlament demnächst eine Gesetzesvorlage erörtern, um seinen letzten Willen zu erfüllen, teilte Raúl Castro mit.

Der Anführer der kubanischen Revolution, Fidel Castro, und der Vorsitzende der Ministerrates der UdSSR, Nikita Chruschtschow, auf der Tribüne des Lenin-Mausoleums am 1. Mai 1963. Das Bild zeigt Castro während seiner legendären, einmonatigen ersten Reise in die UdSSR.

Fidel Castro war am Freitag um 22:29 Uhr Ortszeit (am Samtsag um 04:29 MEZ) im Alter von 90 Jahren gestorben.    

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