Flugzeugunglück in Kolumbien: Die Leichname der Fußballspieler werden in die Heimat überführt

Flugzeugunglück in Kolumbien: Die Leichname der Fußballspieler werden in die Heimat überführt
Flugzeugunglück in Kolumbien: Die Leichen der Fußballspieler werden im Heimstadion aufgebahrt
Die sterblichen Überreste der "Chapecoense"-Spieler sind am Samstag in ihre Heimatstadt in Südbrasilien überführt worden. Die zwei Militärtransporter brachten aus dem kolumbianischen Medellín auch die ums Leben gekommenen Trainer und Journalisten zurück in die Heimat. Diese sollten das Spiel gegen "Atlético Nacional" kommentieren. Im Heimstadion "Arena Conda" in Chapecó findet eine Aufbahrung statt. Auch Brasiliens Staatschef wird den Opfern der Flugzeugkatastrophe die letzte Ehre erweisen.

Die Tragödie hatte sich am 28. November (Ortszeit) ereignet. Der LaMia-Flug 2933 stürzte mit 81 Personen an Bord in Kolumbien ab. Zu den Passagieren zählte die brasilianische Erstliga-Fußballmannschaft "Chapecoense". 75 Menschen kamen beim Flugzeugunglück ums Leben. Sechs Fluggäste überlebten den Absturz. Als Ursache wurden zunächst schlechtes Wetter und technische Probleme vermutet. Später gab die kolumbianische Luftfahrtbehörde bekannt, dass sich die Katatrophe wegen Treibstoffmangels ereignet habe. 

Pilotengespräch nach Flugzeugabsturz in Kolumbien entschlüsselt