Russlands Militärbehörde verteidigt sich gegen Kritik aus Großbritannien

Russlands Militärbehörde verteidigt sich gegen Kritik aus Großbritannien
Russlands Militärbehörde verteidigt sich gegen Kritik aus Großbritannien
Nach dem Statement des Sprechers der britischen Premierministerin Theresa May, wonach Russland angeblich keine humanitären Lieferungen in das belagerte Aleppo durchlasse, hat das russische Verteidigungsministerium Großbritannien gebeten, andere an der Hilfeleistung nicht zu stören. Der Behördensprecher Igor Konaschenkow zweifelte daran, dass London jemals Hilfskonvois nach Aleppo geschickt hatte. Die "Russophobie" lasse die britische Führung die wahre Situation in Aleppo nicht erkennen.

Generalmajor Igor Konaschenkow wies darauf hin, dass die syrische Armee seit dem 28. November fast die Hälfte der östlichen Viertel von Aleppo befreit hatte. Über 90.000 Zivilisten waren somit der Gewalt der Extremisten entkommen. Nach Angaben der russischen Militärbehörde verteilt das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien täglich unter den Einwohnern der nordsyrischen Metropole humanitäre Hilfe und Medikamente.   

"Großbritannen hat während all dieser Kriegsjahre kein einziges Gramm Mehl, keine einzige Tablette und keine einzige warme Decke spendiert, um der Zivilbevölkerung zu helfen. Wenn die britische Regierung den Einwohnern der östlichen Bezirke tatsächlich humanitäre Hilfe liefern will, muss sie sagen, wo diese Hilfe stecken geblieben ist. Wenn es aber keine humanitäre Hilfe aus Großbritannien für Aleppo gibt, so stören Sie bitte andere nicht daran, den Menschen zu helfen", erklärte Igor Konaschenkow.