Belgisches Bierbrauen wird UNESCO-Weltkulturerbe

Belgisches Bierbrauen wird UNESCO-Weltkulturerbe
Belgisches Bierbrauen wird UNESCO-Weltkulturerbe
Die UNESCO hat bei ihrer Sitzung im äthiopischen Addis Abeba die belgische Bierbraukultur auf die Liste des immateriellen Weltkulturerbes eingetragen, heißt es laut der offiziellen Webseite der Organisation. „Mit dieser Entscheidung erkennt die UNESCO an, dass die Vielfalt der belgischen Braukunst weltweit einzigartig ist. Sie ist ein untrennbarer Teil unseres täglichen Lebens und unserer Kultur“, betont die Zeitung Le Soir.

Auch für die Gesundheit könnte ein einziges Glas Bier am Tag förderlich sein. Am 14. November haben die Wissenschaftler der Staatlichen Universität von Pennsylvania herausgefunden, dass die natürliche Senkung des Pegels vom sogenannten „guten“ Cholesterin, das im Organismus für den Schutz der Gefäße von Thrombenbildung zuständig ist, durch einen gemäßigten Konsum von Alkohol verlangsamt werden kann. Von dieser Entdeckung berichteten sie beim Treffen der US-amerikanischen Herz-Assoziation AHA. Insgesamt nahmen 80.000 Menschen am Experiment teil.

Laut den Ergebnissen der Forschung sollen eine bis zwei Portionen Alkohol pro Tag bei Männern und eine bei Frauen den Abbau des Lipoproteins hoher Dichte, auch „gutes“ Cholesterin genannt, im Körper verlangsamt haben, wobei der Alkoholverzicht oder -missbrauch ihn nur beschleunigten. Neben dem Bier konsumierten die Untersuchten auch starke alkoholische Getränke. Die besseren Ergebnisse lagen bei den Biertrinkern. Dabei empfehlen die Wissenschaftler, nicht mehr als 3,4 Liter Bier pro Woche zu sich zu nehmen.

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