Kremlsprecher kommentiert Spekulationen über mögliche Cyberangriffe bei Bundestagswahl 2017

Kremlsprecher kommentiert Spekulationen über mögliche Cyberangriffe bei Bundestagswahl 2017
Kremlsprecher kommentiert Spekulationen über mögliche Cyberangriffe bei Bundestagswahl 2017
Seit einiger Zeit warnen die deutschen Behörden vor möglichen Hackerangriffen aus Russland. Am Dienstag hat der BND-Präsident, Bruno Kahl, im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 vor möglichen, aus Russland gesteuerten Datenleaks und Desinformationskampagnen gewarnt. Es gebe "Erkenntnisse, dass Cyberangriffe stattfinden, die keinen anderen Sinn haben, als politische Verunsicherung hervorzurufen", sagte der neue BND-Chef der "Süddeutschen Zeitung".

Nach der Aussage von Bruno Kahl befragt, erklärte der Pressesprecher des russischen Staatschefs, Dmitri Peskow, auf dem heutigen Briefing, dass Russland vor den Wahlen immer wieder mit Hackerangriffen konfrontiert werde. Einige der Attacken würden von Europa ausgehen. "Glauben Sie mir, im Laufe der Wahlkampagnen, während jeder Wahlkampagne in der Russischen Föderation machen wir uns auf Cyberangriffe gefasst. Solche Cyberangriffe kommen vor. Glauben Sie mir, dass hinter Tausenden und Zehntausenden solcher Cyberangriffe Menschen stehen, die von der Bundesrepublik Deutschland und anderen europäischen Staaten aus agieren", erklärte Dmitri Peskow.