Neue Schutzhülle gegen Radioaktivität über Tschernobyl-Reaktor geschoben

Neue Schutzhülle gegen Radioaktivität über Tschernobyl-Reaktor geschoben
Neuer Sarkophag über Tschernobyl-Reaktor geschoben
Spezialisten haben eine Riesenschutzhülle über den Katastrophenreaktor von Tschernobyl geschoben. Der Sarkophag ist so groß, dass die Pariser Kathedrale Notre Dame darin verschwinden könnte: Das Gewölbe ist 108 Meter hoch, 162 Meter lang, und 36.000 Tonnen schwer. Die Hülle soll verhindern, dass in den kommenden 100 Jahren radioaktive Strahlung austritt.

Der Atomreaktor von Tschernobyl war am 26. April 1986 explodiert. Dadurch waren Teile der Ukraine, Weißrusslands sowie anderer Staaten der Sowjetunion verstrahlt worden. Die Radioaktivität hatte sich bis nach Westeuropa ausgeweitet. Mehr als 25.000 Menschen waren ums Leben gekommen, die nach der Explosion in der Umgebung von Tschernobyl an Aufräum- und Rettungsarbeiten teilnahmen.

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