Fidel Castros Tod: Exil-Kubaner feiern in Miami

Fidel Castros Tod: Exil-Kubaner feiern in Miami
Fidel Castros Tod: Exil-Kubaner feiern in Miami
Mehrere Exil-Kubaner haben im US-Bundesstaat Florida über den Tod von Fidel Castro gejubelt. Auf den Straßen von Miami waren Autohupen zu hören. Menschen schwenkten kubanische Flaggen und jubelten einander zu. Aus einigen Fenstern war Musik zu hören. Zum Zentrum der ausgelassenen Stimmung wurde der Bezirk "Little Havana". In sozialen Netzwerken tauchten Losungen wie "Castro ist tot, und Miami lebt weiter!" auf.

Der US-Bundesstaat Florida liegt nur 90 Seemeilen nördlich von Kuba. Nach offiziellen Statistiken leben dort mehr als 1,2 Millionen Exil-Kubaner. Die erste Migrationswelle ist Anfang 1960er Jahre entstanden. In den 1980er Jahren folgte ihr ein weiterer starker Flüchtlingsstrom. Nach der Normalisierung der Beziehungen zwischen Washington und Havanna im Jahr 2014 wanderten im selben Jahr gut 24.000 Kubaner in die USA aus. Im Jahr 2015 waren es bereits 43.000 Menschen.

Auch der gewählte US-Präsident Donald Trump schrieb zum Tod von Fidel Castro im Twitter. Der Politiker beschränkte sich jedoch mit der bloßen Feststellung der Tatsache. "Fidel Castro ist tot!", lautete der wortkarge Kommentar.

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