Wahlbehörde von Wisconsin ordnet Neuauszählung bei US-Präsidentschaftswahl an

Wahlbehörde von Wisconsin ordnet Neuauszählung bei US-Präsidentschaftswahl an
Wahlbehörde von Wisconsin ordnet Neuauszählung bei US-Präsidentschaftswahl an
Nachdem die grüne US-Präsidentschaftskandidatin Jill Stein einen Antrag zur Überprüfung des Wahlergebnisses im Bundesstaat Wisconsin eingereicht hatte, ordnete die zuständige Wahlbehörde eine Neuauszählung der Stimmen an. "Die Kommission bereitet sich darauf vor, die bei der US-Präsidentschaftswahl abgegebenen Stimmen im ganzen Bundesstaat neu auszuzählen", erklärte der Behördensprecher Michael Haas. Die Prozedur werde in der kommenden Woche beginnen, teilte Jill Stein via Twitter mit.

Zuvor hatte eine IT-Expertengruppe erklärt, dass die Wahlsysteme in den Bundesstaaten Wisconsin, Michigan und Pennsylvania gehackt worden sein könnten. Die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Jill Stein teilte am Mittwoch mit, sie wolle das Wahlergebnis in den drei Bundesstaaten, in denen Donald Trump über seine Herausforderin Hillary Clinton nur knapp gesiegt hatte, überprüfen lassen. Im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne sammelte die Politikerin die erforderliche Geldsumme und reichte am Freitag auf den letzten Drücker bei der Wahlbehörde von Wisconsin den entsprechenden Antrag ein. Würde die Demokratin Hillary Clinton nach der Stimmenüberprüfung in den Bundesstaaten Wisconsin, Michigan und Pennsylvania zur Siegerin erklärt werden, würde sie die Mehrheit im Wahlmännerkollegium erhalten. Die Wahlleute werden erst am 19. Dezember formell über die beiden Präsidentschaftskandidaten abstimmen. Der Kongress wird dann das Ergebnis am 6. Januar bestätigen.

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