Flüchtlingskrise: Angela Merkel rechnet mit 60.000 freiwilligen Rückkehrern

Flüchtlingskrise: Angela Merkel rechnet mit 60.000 freiwilligen Rückkehrern
Flüchtlingskrise: Angela Merkel rechnet mit 60.000 freiwilligen Rückkehrern
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf einer CDU-Regionalkonferenz in Neumünster erklärt, dass rund 100.000 Migranten und Flüchtlinge ohne Bleiberecht bereits im laufenden Jahr Deutschland verlassen würden. Etwa 60.000 könnten dank Rückführungsprogrammen freiwillig in ihre Heimat zurückkehren. Andere sollen notfalls auch zwangsweise abgeschoben werden.

Die Tatsache, dass es ein Flugticket und eine Starthilfe in ihrer Heimat gibt, erhöhe Angela Merkel zufolge die Bereitschaft zu einer freiwilligen Rückkehr. "Wenn aber Landesregierungen sich weigern, auch zwangsweise zurückzuführen, dann sagt natürlich jeder, 'das mache ich freiwillig nicht, weil die ja doch nichts machen'", warnte Merkel. Die Bundeskanzlerin räumte Probleme bei Abschiebungen etwa nach Afghanistan ein. Dies ändere aber nichts an der Notwendigkeit der Rückführung. "Es kann nicht sein, dass alle jungen Menschen aus Afghanistan nach Deutschland kommen", zitiert die Nachrichtenagentur Reuters die Kanzlerin.

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