Ermittler zum Todesfall des russischen Ex-Agenten Litwinenko beging Selbstmord nach Russlandreise

Ermittler zum Todesfall des russischen Ex-Agenten Litwinenko beging Selbstmord nach Russlandreise
Ermittler zum Todesfall des russischen Ex-Agenten Litwinenko begeht Selbstmord
Die Untersuchung zum Tod von Matthew Puncher stellte als Todesursache Suizid fest. Der Strahlenexperte ermittelte die Todesursache des ehemaligen FSB-Beamten und späteren MI6-Informanten Alexander Litwinenko. Puncher wurde im Mai in seinem Haus in England mit mehreren Messerstichen am Körper tot vorgefunden, berichtete The Times. Ein Pathologe konnte im Mai Fremdeinwirkung nicht komplett ausschließen, aber die Wunden hätte er sich selbst zugefügt. Dies hat ein Gerichtsmediziner nun bestätigt.

Punchers Witwe zufolge sei seine Stimmung nach der Russlandreise Ende 2015 in eine „komplette Gleichgültigkeit“ umgeschlagen. Ebenso soll er in letzter Zeit wegen eines möglichen Fehlers im Laufe der Untersuchung sehr besorgt gewesen sein. Rachel Clarke, der den Tod untersuchte, sagte: "Es war sehr ungewöhnlich. Alle Informationen deuteten darauf hin, dass er sehr deprimiert war und niemand in seiner Familie schien besonders überrascht, dass er sein eigenes Leben genommen hatte."

Alexander Litwinenko, der ehemalige FSB-Agent, floh 2000 aus Russland und kam in England beim MI6 auf die Gehaltsliste mit angeblich 2.000 Pfund pro Monat. Hier in London begann er seine Karriere als eifriger Moskau-Kritiker unter der Schirmherrschaft des flüchtigen russischen Oligarchen Boris Beresowski. 2006 wurde Litwinenko laut forensischem Befund mit Polonium 210 tödlich vergiftet.

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