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Frankreichs Präsidentschaftskandidat Fillon: Hollandes Russland-Politik ist absurd

Frankreichs Präsidentschaftskandidat Fillon: Hollandes Russland-Politik ist absurd
Fillon: Hollandes Russland-Politik ist absurd
Der französische Präsidentschaftskandidat und ehemalige Premier François Fillon hat die Politik des amtierenden Staatsoberhauptes François Hollande gegenüber Russland aufs Stärkste kritisiert. „Die Politik, die François Hollande im Laufe von vier Jahren gegenüber Russland führte, ist absurd. Sie treibt Russland zur Erbitterung, Isolation, nationalistischem Vorgehen“, so Fillon bei den letzten TV-Debatten mit Alain Juppé. Moskau und Paris müssten ihre Beziehungen wiederherstellen, sagte Fillon.

Bei der ersten Vorwahlrunde der Konservativen in Frankreich am 20. November hatte der Ex-Premier des Landes François Fillon mit 44 Prozent der Stimmen deutlich gewonnen. Den zweiten Platz belegt Alain Juppé, ehemaliger Regierungschef und amtierender Bürgermeister von Bordeaux. Der frühere Staatspräsident Nicolas Sarkozy kam überraschend nur auf etwa 20 Prozent der Stimmen. 

Bei der Urwahl zur Kür des Präsidentschaftskandidaten durften nicht nur Parteimitglieder abstimmen. Jeder wahlberechtigte Bürger durfte sich einschreiben. Es genügten eine Unterschrift unter ein „republikanisches Wertebekenntnis“ und zwei Euro Einschreibungsgebühren. 

Die Wahl soll regulär am 23. April 2017 stattfinden. 

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