Wasserblockade für die Krim: Die Ukraine errichtet Damm

Wasserblockade für die Krim: Die Ukraine errichtet Damm
Wasserblockade für die Krim: Die Ukraine will Damm errichten
Die Ukraine will bis März 2017 einen Damm am Nord-Krimer Kanal auf dem Territorium des Gebiets Cherson errichten. Dadurch wird die Wasserzuleitung auf die Halbinsel Krim komplett abgesperrt. Die ukrainischen Behörden haben in den Bau des Dammes rund 575.000 Euro investiert, meldet die Agentur UNN. Vor dem Beitritt der Halbinsel zu Russland hatte der Kanal etwa 85 Prozent des Wasserbedarfs der Krim-Bewohner gedeckt.

Am Dienstag fand eine offene Debatte des UN-Sicherheitsrates zu den Fragen von Wasserressourcen, Frieden und Sicherheit statt. Dabei hatte der stellvertretende ständige UNO-Vertreter Russlands Pjotr Iljitschew das Problem der Wasserblockade der Halbinsel Krim erläutert. Ihm zufolge verletzt die Ukraine dadurch das Recht der Menschen auf Trinkwasser und Sanitätsdienstleistungen sowie die entsprechenden Resolutionen des UNO-Rates für Menschenrechte und Artikel 25 der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. 

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