Kolumbien: Regierung und FARC-Guerilla unterzeichnen neuen Friedensvertrag

Kolumbien: Regierung und FARC-Guerilla unterzeichnen neuen Friedensvertrag
Kolumbien: Regierung und FARC-Guerilla unterzeichnen neuen Friedensvertrag
Am Donnerstag haben Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos und der Kommandeur der linken Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC), Rodrigo "Timochenko" Londoño, ein neues Friedensabkommen geschlossen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Der Friedensvertrag wurde zwei Monate nach der Ablehnung in einer Volksabstimmung in der Hauptstadt Bogotá unterzeichnet.

„Wir beenden den Konflikt mit den FARC und legen den Grundstein für einen stabilen und dauerhaften Frieden“, so Santos. Die FARC waren 1964 als militärischer Arm der Kommunistischen Partei Kolumbiens gegründet worden. Der bewaffnete Konflikt gegen die Regierung hatte seitdem rund 220.000 Menschen das Leben gekostet. Momentan zählt die Guerillabewegung bis zu 20.000 Kämpfer und gilt in vielen Ländern als terroristisch. Zu den wesentlichen Einnahmequellen der FARC gehören Entführung, Erpressung und Drogenhandel.