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Irlands Polizei interessiert sich für Michail Chodorkowskis Konten

Irlands Polizei interessiert sich für Michail Chodorkowskis Konten
Irlands Polizei interessiert sich für Michail Chodorkowskis Konten.
Michail Chodorkowski droht womöglich eine Untersuchung wegen Geldwäsche. Nach Angaben der Zeitung "Irish Times" interessiert sich die einheimische Polizei für die Herkunft von ungefähr 100 Millionen Euro, die der ehemalige Yukos-Chefs auf seinen Konten hat. In dieser Woche ist der ehemalige russische Oligarch vor Gericht gegangen, damit die Behörden seine Konten entsperren. Wegen eines Antiterrorgesetzes hat Michail Chodorkowski seit 2011 keinen Zugriff auf sein Geld mehr.

Nach irischem Recht dürfen die Richter das jeweilige Vermögen unter ein 28-tägiges Nutzverbot stellen. Seit dem Jahr 2011 werden die Vermögenswerte des früheren Yukos-Chefs jeden Monat beschlagnahmt. Der Ex-Oligarch und seine Partner haben bisher vergeblich versucht, die Polizei davon zu überzeugen, dass diese 100 Millionen Euro aus den Yukos-Geschäften stammen. Ein Vertreter der irischen Polizei hat vor dem Bezirksgericht Dublin erklärt, dass der Russe beweisen soll, dass die Ermittlung gegen ihn unbegründet ist. Die Frage bestehe nicht darin, ob das Geld von dem früheren Ölkonzern Yukos stamme, sondern darin, wie dieses Geld erworben worden sei. Der Richter meinte, dass diese Situation zwei unterschiedliche Wendungen bekommen könne: Einerseits habe Michail Chodorkowski dem Gericht alle erforderlichen Informationen zur Verfügung zu stellen, um sein Geld zurückzubekommen; andererseits dürfe die Polizei diese Informationen bei der Untersuchung eines mutmaßlichen Verbrechens verwenden.   

Im Jahr 2005 war der Yukos-Chef Michail Chodorkowski in Russland wegen Betrugs und Steuerhinterziehung zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Im Dezember 2013 hatte der russische Präsident Wladimir Putin den ehemaligen Oligarchen per Erlass begnadigt. Seitdem lebt Michail Chodorkowski in der Schweiz.

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