Dakota-Pipeline-Proteste in New York: US-Flagge in Flammen

Dakota-Pipeline-Proteste in New York: US-Flagge in Flammen
DAPL-Proteste in New York: US-Flagge in Flammen
Gut 200 Demonstranten sind auf die Straßen von New York gegangen, um Sophia Wilansky zu unterstützen. Die Aktivistin setzt sich gegen die Verlegung der Dakota-Access-Pipeline ein. Grund für die Kundgebung waren die jüngsten Zusammenstöße mit der Polizei, bei denen Wasserkanonen bei Minustemperaturen eingesetzt wurden. Sophia Wilansky erlitt schwere Verletzungen durch eine Schockgranate. Ihr droht eine Armamputation. Nach einem 40-minütigem Gebet steckten die Protestler eine US-Flagge in Brand.

Im Fracking-Eldorado North Dakota und anderen Städten der USA protestieren tausende Menschen seit Monaten gegen den Weiterbau der Dakota Access Pipeline (DAPL). Immer wieder kommt es dabei zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und den Demonstranten. Die Regierung des Bundesstaats North Dakota steht hinter den Anliegen der Ölindustrie und unternimmt alles, um die Demonstranten zu kriminalisieren. Die bekannte Journalistin Amy Goodman wurde von Staatsanwalt Ladd Erickson wegen "Aufruhrs" angeklagt. Sie hatte gefilmt, wie private Sicherheitsleute mit Hunden auf friedliche Demonstranten losgingen.

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